Bildungsoffensive

 

English für „KID’S“

 

Kinder sind Sprachgenies
 

Der Spracherwerb ist eine der komplexesten Fähigkeiten, diesich der Mensch zu Beginn seines Lebens aneignet. Während viele ErwachseneSprachen lernen als mühsam und anstrengend empfinden, ist es für Kinder wahrhaftein Kinderspiel.

 

Für Kinder gibt es anfangs keine fremden Sprachen. Erst  im Vorschulalter unterscheiden sieFremdsprachen.

 

Führende Sprachwissenschaftler empfehlen, nach dem Erwerbder Muttersprache,  mit dem Erlerneneiner weiteren Sprache zu beginnen. (Langjährige Studien amerikanischerHirnforscher haben ergeben, dass das frühzeitige Erlernen einer weiterenSprache deshalb so erfolgreich ist, weil bis zum Alter von ca. 7 Jahren beide(oder mehrere) Sprachen, die in diesen jungen Jahren erlernt werden, inderselben Hirnregion gespeichert werden. Später wird für jede erlernte Spracheein eigenes sog. neuronales Netz gebildet, was ein Hin- und Herschalten(Übersetzen) zwischen den einzelnen Netzen erfordert - also eine zusätzlicheSchwierigkeit.

 

Bei unssteht auf jeden Fall der Spaß im Vordergrund, nicht das Lernen.  Die Kinder lernen spielerisch – beimSingen, Tanzen, Malen, Basteln und Spielen. Es geht nicht darum möglichst vieleVokabeln  zu lernen, vielmehr werden dieKinder durch Spiele, Lieder, Redewendungen, Bilderbücher zum Mitmachenanimiert.

 

MathematischeBildung

 

 

Was sind die Zieleder Mathematischen Bildung?

 

Das Verständnis von Mathematikermöglichen

 

Den Kindern werden grundlegende Erfahrungen mit Zahlenermöglicht, die helfen, Wissen über die Welt aufzubauen und mit dem  eigenen Leben zu verbinden.

Ziel des Projekts „ Mathematik für Kinder“ ist, Kindern dasVerständnis von Mathematik zu erleichtern. Es geht NICHT darum, möglichst vielWissen zu vermitteln oder möglichst perfekte Fertigkeiten einzuüben. Vielmehrsoll eine Basis geschaffen werden, auf der sich die unterschiedlichenmathematischen Begabungen der Kinder entfalten können.

 

Der Nutzen einer frühenmathematischen Förderung

 

In der Zeit vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr verfügtdas Gehirn des Menschen über eine besonders hohe Formbarkeit. Prägendeneuronale Netze werden angelegt, die wichtige Bedingungen für das spätereWissen und die lebenslange Lernfähigkeit schaffen - wie zum Beispiel dieBefähigung zu Aufmerksamkeit, Motivation und tragfähigen Gefühlen.

Kinder zeigen früh ein ausgeprägtes Interesse für Zahlen,das sich vor allem im auswendig lernen der Zahlwortreihe 1, 2, 3... äußert.Beschränkt sich jedoch das Verständnis für Zahlen allein auf das Zählen, istder Erfahrungsbereich erheblich eingeschränkt. Dem entgegen wirkt unsereumfassende mathematische Förderung, die die ganze Breite des möglichenErfahrungsbereiches berücksichtigt und ganzheitlich, mit allen Sinnen, fördert.

 

 

Keine Angst vor Mathematik!

 

Das Projekt „ Mathematik für Kinder“ nutzt die kindliche Neugier.  Zahlen, die uns täglich begegnen (messen,füllen, wiegen,.. ) werden entdeckt und mit Erlebnissen verbunden, so dass eine ganzheitliche Lernsituationerlebt wird. 

Neben  Geschichten,Rätseln, Liedern und Abzählreimen gibt es noch den Bereich der Umwelt(Pflanzen, Tiere, Gebäude...  =Geometrie)

Mathematik hat sich historisch aus den praktischenBedürfnissen der Menschen und ihrer Beobachtung der Umwelt entwickelt.Dementsprechend muss sich auch die Darstellung mathematischer Zusammenhänge fürKinder nach deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Zahlenmüssen sich Kindern praktisch und konkret darbieten.

Wir orientieren uns bei unserem Projekt „Mathematik für Kinder" an dem Förderprogramm„Entdeckungen im Zahlenland" von Prof. Preiß  (Professor für Didaktik der Mathematik an derPädagogischen Hochschule Freiburg i. Br).  

 

Projektarbeit im Kindergarten

DasErgebnis eines Projekts ist eher zweitrangig - oder wie eine Erzieherin sagte:"Der Prozess der Entwicklung zur Ergebnis hin ist wichtiger als dasErgebnis selbst".

Projektarbeithat eine große Bedeutung  in unsererEinrichtung. Im Rahmen von Projekten werden Kinder mit Lebenssituationenkonfrontiert, in denen sie kognitive, soziale und emotionale Kompetenzenerwerben, für ihre Entwicklung wichtige Erfahrungen machen und mit Menschenaußerhalb der Kindertageseinrichtung in Kontakt kommen können.

Ziel ist:

·               Wahrnehmungserziehung und Sinnesschulung,

·               Erwerb von Problemlösungstechniken,Abstraktionsfähigkeit, Urteilsvermögen und Kritikfähigkeit,

·               Aneignung von Wissen, neuen Begriffen undKategorien,

·               Einsicht in Ursache-Wirkungs-Abfolgen,Strukturen und Prozesse,

·               Erwerb von Dispositionen wie Forschungsdrang,Neugier, Lernmotivation, Durchhaltevermögen und intrinsischer Motivation,

·               Erlernen von Gesprächsfertigkeiten (Mitteilenvon Bedürfnissen, Interessen und Wünschen; Vortrag und Diskussion vonBeobachtungen/Erfahrungen; Zuhören, Wiedergeben der Aussagen anderer, Zeigenvon Empathie; Interviewtechniken; Verhandlungsgeschick,Konfliktlösungsfähigkeiten, Kompromissbereitschaft),

·               Aneignung von Gesprächs- und Verhaltensregeln,von Normen und Werten, von demokratischem Verhalten,

·               Entwicklung von Kooperationsfähigkeit(Koordination von Aktivitäten mit Peers, Hilfsbereitschaft),

·               Selbständigkeit, Selbstbestimmung undMündigkeit; Selbstachtung, Selbstvertrauen, Gefühl von Kompetenz, Selbstbewusstsein,Selbstsicherheit, positives Selbstbild,

·               Entwicklung von Grob- und Feinmotorik sowie

·               Ausbildung von Fantasie und kreativenFertigkeiten.

Dieweitaus meisten Lernerfahrungen werden im Verlauf eines Projektes gemacht; imProzess findet die Erweiterung kognitiver, emotionaler, motorischer undsozialer Kompetenzen statt.

 

 

Schlaumäuse - Medienpädagogikund Sprachförderung

 

Wie schreibt manElefant? Und was bedeutet Elektrizität?

 

Viele Kinder interessieren sich bereits im Vorschulalter fürBuchstaben und Wörter. Sie fragen nach der Bedeutung eines geschriebenen Wortesoder wollen etwas Bestimmtes schreiben. Um Lesen und Schreiben zu lernen,genügt es jedoch nicht, sich nur auf seinen Seh-Sinn zu verlassen. Mindestensgenau so wichtig ist es, genau hinzuhören und sich mit den Lauten einer Sprachezu befassen.

DasSchlaumäuse-Lernprogramm von Microsoft bietet bereits Kindergartenkindern dieMöglichkeit, mithilfe des Computers erste Verbindungen zwischen dem Laut- unddem Schriftbild zu entdecken. Durch „Schlaumäuse“ haben die Kinder einendirekten Zugang zur Schrift. Auf spielerische Weise entdecken sie, dass dieSchrift lautorientiert ist, erst danach können sie wirklich selbstständig lesenund schreiben lernen.

  Mithilfe zahlreicher Spielvarianten finden die jungen PC-Anwender  heraus, wie Wörter klingen. Sie üben Präpositionen und Farbwörter und lernen  das genaue Hinhören und die Unterscheidung von Lauten.   In der Schreibwerkstatt reihen die Kinder spielerisch willkürliche  Buchstabenfolgen aneinander. Anschließend können sie sich diese  Fantasiewörter mit der „Flüstertüte“ vorlesen lassen. Auf diese Weise sammeln  sie erste Schreiberfahrungen und entwickeln ein Gefühl und Wissen für das  Symbolsystem der Buchstaben.   Die persönlichen Erfolgserlebnisse kann jedes Kind in Form von Bildern  in einer persönlichen Sammelmappe archivieren und sich immer wieder vor Augen  führen oder ausdrucken. Das stärkt das Selbstvertrauen und macht den  zukünftigen ABC-Schützen Mut, sich auch schwierigeren Anforderungen zu  stellen.  

 

Um    Defizite gar nicht erst entstehen zu lassen, hat Microsoft zusammen mit    Partnern eine kindgerechte Sprachlernsoftware entwickelt, mit der    Vorschulkinder die deutsche Sprache selber spielerisch erforschen können. Das    Besondere: Die Kinder spielen meist zu zweit oder in Gruppen mit den    Schlaumäusen. Dadurch stärken sie ihre sozialen Fähigkeiten, überwinden    Ängste sowie kulturelle Barrieren.

Hören, lauschen, lernen –Sprachförderprogramm der Würzburger Universität  Was ist das Ziel desSprachtrainingprogramm?Hören, lauschen, lernen zielt aufdie Förderung der sprachlichen Bewusstheit während der Vorschul– undEinschulungsphase.Kinder im Vorschulalter haben inder Regel eine gut verständliche Umgangssprache, verfügen über einenausreichenden Wortschatz und verwenden eine weitgehend korrekte Grammatik. DieKinder können meist problemlos mit ihrer Umgebung kommunizieren. Bei dieseralltäglichen Kommunikation konzentrieren sich die Kinder aber ausschließlichauf die Bedeutung und den Inhalt des Gesagten. Die andere Seite der Sprache –deren Form und Struktur – ist ihnen nicht immer bewusst. Vielen Vorschulkindernfällt es teilweise noch schwer, das, was sie sagen in einzelne Wörter, Silbenund Laute aufzuteilen. Später in der Schule sollen sie dann aber recht schnelllernen, dass diese Laute von bestimmten Zeichen – den Buchstaben –repräsentiert werden. DieErgebnisse zahlreicher psychologischer und pädagogischer  Studien belegen, dass sprachliche(Phonologische) Bewusstheit eine sehr wichtige Voraussetzung zum problemlosenLesen und Schreibenlernen ist und dass entsprechend geförderte Kinder imVergleich zu nicht geförderten bis weit in die Grundschulzeit hinein von einemTrainingsprogramm profitierten.



Vom Kindergarten in die Grundschule Kinder freuen sich auf die Schule. Sie sind hoch motiviertendlich lesen, schreiben und rechnen zu lernen und lassen sich auf den neuenLebensraum Schule ein. Diese Freude darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Schuleintrittein Einschnitt, ein Übergang in ihrem Leben ist, der mit Unsicherheiteinhergeht.  Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule fordert vonden Kindern eine große Leistung hinsichtlich der Verarbeitung von Erwartungen,Handlungs- und Lebensweltstrukturen der Grundschule. Wenn Kinder aufvielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Zeit in der Tageseinrichtungzurückgreifen können, sind die Chancen hoch, dass sie dem neuen Lebensabschnittmit Freude, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen. Weil die erfolgreiche Bewältigung eines Übergangs dieKompetenzen für die Bewältigung nachfolgender Übergänge schult, muss derpädagogischen Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule eineherausragende Bedeutung beigemessen werden.
Die Kinder bei der Entwicklung vom Kindergartenkind zum Schulkind zu begleiten,ist die wichtige, gemeinsame Aufgabe der Kindertageseinrichtungen undGrundschulen.

Wir arbeiten intensiv mit unserer Grundschule Karl-Ludwig-von-Guttenberg
zusammen.Wir stehen im intensiven Austausch miteinander. Regelmäßig werden dieVorschulkinder, von Frau Lierheimer (Kooperationsbeauftragte/ undGrundschullehrerin) besucht. Spielerisch wird Kontakt geknüpft, werden Ängsteabgebaut,  werden gemeinsame Aktionendurchgeführt um einen guten Übergang zu ermöglichen.

Vorschulerziehung   Ein  so genanntesTigertreffkind in unserer Einrichtung ist ein Kind im letzten Kindergartenjahrvor der Einschulung.Das bedeutet für Ihr Kind,  ·        das es nun ein „großes Kind“ ist. ·        das, dass letzte Jahr der Kindergartenzeitangebrochen ist.·        das selbständiger und selbstsicherer wird und Spaß an „Projektarbeit“ hat·        das in der Woche regelmäßige  an einem speziellen Förderprogramm, zurVorbereitung auf die Grundschule teilnimmt.·        das es durch vielfältige Gemeinschaftsaktionenvon Grundschule und Kindergarten auf den Übertritt zur Grundschule vorbereitetwird.·        das es in seinem letzten Kindergartenjahr sehrhäufig an Sonderaktionen, Exkursionen im homogenen Gruppenverband teilnehmenwird. ·        das es an einem speziellenSprachtrainingsprogramm „Hören, lauschen, lernen“ zur Vorbeugung vonLegasthenie (Lese – und Rechtschreibschwäche) teilnehmen kann.·        das es an einer speziellen Förderung immathematischen Bereich teilnehmen kann. ·        das es an dem Projekt „Englisch für Kids“teilnehmen kann.das es anden beschriebenen Projekten unserer „Bildungsoffensive“ aktiv beteiligt wird.

  

 

Kontakt:

 

info@kindergarten-stkonrad.de

 

Fon: 09771 5125 

 

Öffnungszeiten 


Mo - Fr.

07.00 - 17.00